porstmann.com

Wie alles begann

Ich war Ende der 90er Jahre Student an der TU Bergakademie Freiberg. Hier engagierte ich mich im Studentenrat im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und kam so mit dem neuen Medium Internet in Berührung. Ich erkannte schnell, daß das die beste Möglichkeit ist, mit geringen Budget viel zu erreichen. Ich entschloß mich daher, eine Internetpräsentation für mein Heimatdorf Rübenau zu gestalten, um dessen schwächelnden Tourismus anzukurbeln.

Um die Hostinggebühren von ca. 30,- DM/Monat + Einrichtungsgebühren zu finanzieren, gewann ich ortsansässige Pensionen und Firmen, das Projekt mit einem Werbeeintrag von 5,- DM/Monat zu unterstützen. Mit diesen Zusagen ging ich zum Bürgermeister der Gemeinde Hirtstein, zu der Rübenau damals gehörte. Denn alle Einnahmen und Ausgaben, sowie die Domaininhaberschaft sollten über die Gemeinde laufen. Er entgegnete mir aber, das ich das für alle Ortsteile machen müßte, was ich auch tat. Schlußendlich kam es aber zu einem Vertrag und ich mußte notgedrungen am 1. April 1999 das Gewerbe anmelden.

vom Neben- zum Full-Time-Job

Schnell sprach sich herum, woher die meisten Übernachtungsgäste der Gemeinde Hirtstein nun kamen. Nahezu jedes Wochenende gestaltete ich eine neue Webseite, denn Wochentags studierte ich noch. Anfänglich gänzlich ohne Konkurrenz meldeten sich Neukunden von selbst, nicht nur aus meiner Heimatgemeinde, sondern aus der gesamten Region, Sachsen, Deutschland, schließlich aus ganz Europa. Ich mußte nun jeden Tag arbeiten, um die Aufträge abarbeiten zu können. Im Mai 2002 gab ich daher das Studium auf.

google

Heute ist es kaum vorstellbar, aber Anfang der 0er Jahre hatte ich tatsächlich telefonischen Kontakt mit google-Mitarbeitern. Sie gaben mir Tipps, auf welche Reize (Quellcode) die Suchmaschine reagiert. Ein Wissen, von dem ich heute noch profitiere. Ich erkannte, wie wichtig Suchmaschinenoptimierung ist und entwickelte einen Optimierungsmechanismus. Mit den notwendigen „Suchdienste-Eintragungen“ beauftragte ich Fremdfirmen.

erste Mitarbeiter

Am 1. August 2008 stellte ich meine erste Mitarbeiterin in Olbernhau ein. Sie war von Rheinland-Pfalz nach Sachsen gezogen. Sie arbeitet heute immer noch bei mir. Was auch daran liegen könnte, das ich mittlerweile mit ihr 4 Kinder habe und verheiratet bin.
Ein Jahr später habe ich 3 und seit 2012 bereits 6 Beschäftigte. Mit einigen Schwankungen halte ich diese Mitarbeiterzahl bis heute.

 

Ringo Porstmann

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